Yahoo: Die Party zum Jobverlust

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Der Verlust von 3.500 Arbeitsplätzen ist ja eigentlich kein Grund zum Feiern. Aber genau das soll Yahoo planen: Eine gigantische Weihnachtsparty für Millionen von Dollar, danach gibt es die Entlassungspapiere.

Ein Insider verriet dem Valleywag die ungeheuerlichen Pläne des Y-Managements. Am 10. Dezember sei die Massenentlassung, der größte Aderlass in der Yahoo-Geschichte, geplant. Bevor es die Pink Slips gibt, sei kurz zuvor noch eine rauschende und aberwitzig teure Nikolaus-Party für die Belegschaft geplant. Abtreten mit einem Knall, sozusagen.
Die Streichungen betreffen die Finanzabteilung, wo jeder zweite Mitarbeiter gehen muss. In der Entwicklungsabteilung werden 10 Prozent der Leute weggesäbelt und in der übrigen Verwaltung sollen ein Viertel aller Büros geleert werden.
Die Jobkürzungen waren eigentlich geheim, während die Einladungen für die Nikolausparty bereits gedruckt und auf dem Weg sind. Dafür wurde ein Konferenzzentrum in San Mateo angemietet, welches per aufwändiger Deko in ein Las-Vegas-Spielerparadies verwandelt wird. Das Geld dafür spart man ja bei den Mitarbeitern ein, die zum Abschied nur magere Handgelder erhalten sollen. “Jerry Yang verzockt seine Firma wohl lieber auf dem Spieltisch als sie mühsam zum Erfolg zu führen”, äzte der Informant. Die Mitarbeiter sollen bereits auf der Palme seien und planen aus Protest einen Boykott der Yahoo-IchholdieRuteausdemSack-Party. (rm)

ValleyWag