Flach & Schick: Apple stellt neue MacBooks vor

MobileNetzwerk-ManagementNetzwerkeNotebookWorkspaceZubehör

In den vergangenen Tagen wurde online so allerhand kolportiert, was die Kalifornier wohl so vorhaben mit ihren Notebook-Serien. Gestern Abend bestätigten sich die meisten der Annahmen.

Per Pressevorführung stellten Apple-Chef Steve Jobs und seine Mannen die frisch überarbeiteten tragbaren MacBooks vor, allen voran ein neues Pro-Modell. Das Besondere: Es wird aus einem Aluminiumblock herausgefräst. Das ergibt ein dünnes und leichtes Gehäuse – fast wie beim MacBook Air. Trotzdem sei das ganze Konstrukt stabiler, da keine Verbindungslaschen nötig sind. Außerdem ist Aluminium wiederverwertbar.

Als Zugeständnis an das neue dünne Pro-Gehäuse wanderten sämtliche Anschlüsse auf eine Seite. Im Inneren des Gerätes gab es auch ein paar Upgrades: LED-Hintergrundbeleuchtung, bessere Grafikkarte (9600M GT), Mini Display Port statt DVI und auf Wunsch ein Solid State Drive. Das Modell mit 15,4 Zoll Display, 2,4 Ghz Core 2 Duo, 2 GByte RAM und 250 GByte Festplatte kostet 1.799 Euro. Mit doppeltem Speicher und 17-Zoll-Display geht der Preis auf 2.499 Euro hoch. Die Auslieferung beginne noch heute.

Apple MacBook

Ins Bild klicken, um Bildergalerie mit den neuen Apple MacBooks zu öffnen.

Das MacBook Air wird ebenfalls aufgebessert, wahlweise durch 120 GByte Festplatte oder 128 GByte SSD. Preise: 1.699 und 2.299 Euro. Besonderheit: als Grafikkarte kommt die 9400M, eine Neuschöpfung von nVidia, zum Einsatz. Bei diesem Modell wurden Chipset und GPU auf einem Die vereint. Die 16 parallelen Graphic-Cores sorgen in der Praxis für eine mindestens vierfach höhere Leistung als noch der Vorgänger. Die 3D-Performance der Grafik erreichte immerhin schon 55 Prozent des besten Pro-Modells.

Weiter gibt es ein frisches Cinema Display mit LED-Beleuchtung und 24 Zoll. Mehr Anschlüsse, 1920 x 1200 Bildpunkte Auflösung und ein Preis von nur 849 Euro sollen ab November die Kunden anlocken.

Apple LED Cinema Display

Ins Bild klicken, um Bildergalerie vom Apple LED Cinema Display zu öffnen.

Was gab es noch? Weitere Bemühungen Apples, die Gift- und Schadstoffe in den Systemen zu reduzieren. Leichte Preis- und Ausstattungsveränderungen (Displays jetzt alle mit Glasabdeckung) bei den MacBooks (ab 949 Euro). Was fehlte? Ein supergünstiges Netbook. Und die erwarteten Blu-ray-Laufwerke. Hier erteilte Steve Jobs der unausgereiften Lizenzierung und der bisher schwachen Marktbedeutung eine Absage. (Ralf Müller/Daniel Dubsky)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen