Panda warnt vor gefährlichen Trojanern

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Der Sicherheitsspezialist Panda warnt vor einigen extrem gefährlichen Schädlingen, die derzeit im Umlauf sind.

Lydra.AO ist ein Trojaner für die gängigen Windows-Betriebssysteme, der die Aktivitäten des Nutzers mitliest: Es schickt Informationen von Tastaturanschlägen, Mausbewegungen und E-Mailadressen an den Betrüger auf der Gegenseite. Auch Daten über die Hard- und Software spioniert die Malware aus. Die Anwendung versendet seine Informationen über die E-Mail, allerdings muss der PC-Nutzer aktiv Aktionen des Trojaners bestätigen, damit er seine Daten verschickt. Der Trojaner blockt einige Antiviren-Aktionen zur Verschleierung ab.

Redvoz.A ist ein sehr lästiger Backdoor-Zeitgenosse: Dieser Trojaner kann nicht nur fremde Rechner auf Befehl aushorchen, sondern auch vollständige Kontrolle über den infizierten Rechner erlangen. Es erstellt einen eigenständigen Systemdienst und verbindet sich mit einem Remote-Server. Dadurch kann er sich ständig über das Internet erneuern und setzt sich hartnäckig in den Rechner fest.

Autorun.AHS ist ein Wurm: Er vermehrt sich im infizierten PC permanent und raubt dem Rechner viel Performance. Dieser Wurm verändert die Startseite vom Internet Explorer in eine Internetseite in Sri Lanka mit weiteren Links zu Schadsoftware. Er vervielfältigt sich über Disketten. (Martin Bobowsky)