Holo-Disk soll 2012 am Markt sein

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US-Ingenieure arbeiten an einem holografischen Speichersystem für den Massenmarkt. Die künftigen Abspielgerät für die Terabyte-Medien seien sogar abwärtskompatibel bis zur Audio-CD.

GE Global Research will im Alleingang eine Alternative zur Blu-Ray schaffen. Vorteil: Deren Laufwerke seien zu den heutigen CDs und DVDs kompatibel und damit auch günstig. Die höhere Datendichte werde in erster Linie durch neue Datenlayer erreicht, von denen eines Tages 100 Stück die Dicke der Scheibe teilen.

Eine allererste Variante der Holo-Disk mit 21 Layer dürfte sich noch mit 300 GByte bescheiden. Die Kapazitäten können später in den Terabyte-Bereich vordringen und damit pro Scheibe Dutzende HD-Spielfilme oder hunderte normale Videos fassen. Laut GE werde die Technologie bis 2012 in größeren Stückzahlen auf den Markt kommen.

Technologisch ähnelt die GE-Entwicklung dem Microholas-Projekt der Technischen Universität Berlin. Die Berliner sind sogar weiter mit ihren 200 nm kleinen Bits und nun schon 75 Layern. Auch an den entsprechenden Laufwerken werde längst gearbeitet. Doch welches der beiden Teams mit der Vermarktung die Nase vorne haben wird, muss sich erst noch zeigen. (Ralf Müller)