AMD zerstreut Sorgen zum x86-Abkommen

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AMDs Sprecher geht auf die Bedenken von Intel ein. Seiner Meinung nach ist das Cross-License-Abkommen nicht gefährdet.

Gleich als bekannt wurde, dass AMD seine Fertigung auslagern wird, äußerte Intel-Sprecher Chuck Malloy seine Bedenken. AMDs Sprecher Phil Hughes verlautbarte nun gegenüber der Eweek, dass das x86-Patentabkommen seiner Meinung nach nicht gefährdet sei. AMD respektiere die Patentrechte von Intel, so wie man erwarte, dass Intel die Patentrechte von AMD respektiere:
“We are completely confident the structure of this transaction takes into account our cross-license agreements … Rest assured – we plan to continue respecting Intel’s intellectual property rights, just as we expect them to respect ours.”

Am siebten Oktober 2008 stellte AMD der Öffentlichkeit ein neues Manufakturmodell vor. Ab Anfang 2009 beabsichtigt der Intel-Konkurent die eigenen Chipfabriken in ein Joint-Venture auszugliedern. Diese neue Firma „The Foundry Company“ wird zu 44,4 Prozent Finanzanteilen von AMD gehalten, während der Rest an die arabischen ATIC geht. An der Firmenleitung der Foundry ist AMD jedoch zu gleichen Teilen beteiligt. Der AMD-zuständige Halbleiter-Manager Dug Rose übernimmt die Leitung der ausgegliederten Halbleiterfertigung (PDF).

 

Gesicherte Details vom Abkommen zwischen AMD und Intel sind der Öffentlichkeit nicht bekannt. Sicher ist, dass die beiden Firmen seit den siebziger Jahren ihre Patentabkommen immer wieder aktualisierten. Die genauen Vertragsbedingungen und öffentliche Artikel zum x86-Cross-License-Abkommen werden in der Regel von beiden Firmen weder bestätigt, noch kommentiert. (Martin Bobowsky)