32 Kerne für IBM-Server

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Big Blue hat neue Enterprise-Server mit Power6-Prozessoren und verbesserten Virtualisierungsfunktionen vorgestellt.

IBMs Power-570-Systeme lassen sich ab sofort mit neuen Prozessorkarten bestücken, wodurch die Zahl der Cores verdoppelt werden kann. Mit einem Basissatz von vier Cores kann das System auf ein 32-Core-Single-System-Image (32-Core SMP) aufgerüstet werden. Die Cores sind nun auch mit 4,4 und 5,0 GHz getaktet, was bisher nur bei der 595-Linie möglich war. Zudem lassen sich durch einen Hot-Node-Zusatz weitere Servermodule installiern, ohne das System bei der Systemerweiterung herunterfahren zu müssen.

Darüber hinaus gibt es mit dem IBM Power 560 Express einen neuen Server, der zwischen Power 550 und 570 angesiedelt ist. Er unterstützt 4-, 8- und 16-Core-Konfigurationen und wurde entwickelt, um Unternehmen bei der Konsolidierung von multiplen UNIX-, i- oder x86-Workloads zu helfen. Unternehmen könnten bis zu 840 000 Dollar und 80 Prozent der Energiekosten sparen, wenn sie 13 Sun Fire V490 auf einem einzigen Power 560 statt auf vier Sun SPARC Enterprise M5000 konsolidieren, verspricht IBM.

Dabei helfen soll die neue Power-Systems-Software, die unter anderem eine Beta des PowerVM Active Memory Sharing mitbringt. Das ist eine Virtualisierungssoftware, die Kunden bei der Optimierung ihrer Hauptspeicherauslastung unterstützen soll. Dazu kommt mit dem IBM Systems Direcor eine neue Basissoftware für das Enterprise-Plattformmanagement, die helfen soll, Power-Server und physische und virtuelle Hauptspeicherressourcen mit einer beliebigen Kombination aus AIX-, i- oder Linux-Workloads zu installieren, zu betreiben und zu überwachen. Eine neue Version des Active Energy Managers ist Bestandteil des Systems Director und soll die Leistung pro Watt durch die Reduzierung der Prozessor-Clock Speed oder durch einen Prozessorbetrieb im Ruhemodus bei Nichtgebrauch steigern.