Server der Weltbank wiederholt gehackt

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Nein, auch dort sind die Daten nicht sicher. Die Server der Bank fielen seit dem Sommer 2007 wiederholten Cyberangriffen zum Opfer, wie interne Memos enthüllen. Ein peinliches Dokument zeigt das hilflose Krisenmanagement.

Die Verantwortlichen blicken offenbar noch nicht einmal durch, was an sensitiven Informationen über die nationalen Volkswirtschaften abhanden gekommen sein könnte, obwohl von einer “beispiellosen Krise” die Rede ist. Mindestens sechsmal sei Angreifern ein ernsthaftes Eindringen gelungen, zweimal von einer identischen Gruppe chinesischer IP-Adressen aus. Die letzte Sicherheitsverletzung liege nur einen Monat zurück. Die Angreifer erhielten Zugriff zum stark abgeschotteten Finanzbereich der Institution, während eines ganzen Monats auch zum übrigen Netzwerk der Bank. Ein internes Memo berichtete von einer massiven Spyware-Infektion und empfahl die komplette Neuformatierung der betroffenen Server sowie eine Aktualisierung der Sicherheitsprotokolle, um erneute Angriffe abzuwehren.

Nach außen bestreiten die Verantwortlichen der Weltbank die Schwere der Vorfälle. Es wurden jedoch nicht weniger als 40 Server der Weltbank gecrackt, zitiert der Sender Fox News einen Direkter der Weltbank, darunter einer mit Vertrags- und Auftragsvergabedaten. Wie hilflos darauf reagiert wurde, verrät das hektische mitternächtliche Krisen-Memo des Senior Technology Managers.

(rrr)

Fox News

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