Empfänger von Pornobildern in Schwierigkeiten

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Ein 13-jähriger Schüler, ein Handy und eine MMS sind die Zutaten für einen kuriosen Rechtsfall in Texas. Der Junge erhielt ein (!) Nacktbild und steckt deshalb in Schwierigkeiten.

Der Besitz von Kinderpornografie in Bild und Film ist mittlerweile in so ziemlich allen Industriestaaten verboten. Während aber die meisten Rechtssysteme darauf achten, ob der Angeklagte wirklich ein aktiver Nutzer, Sammler und Verteiler von verwerflichem Material ist, übertreiben es die US of A mal wieder mächtig. Daher hat ein Jugendlicher in Denton County nun Ärger am Hals, weil ihm eine minderjährige Freundin eine MMS mit einem Nacktbild von sich geschickt hatte. Jemand vom Schulpersonal entdeckte die verruchte Tat und sorgte dafür, dass der Junge von der Schule suspendiert und am Montag von den Behörden verhaftet wurde (um die Personalien aufzunehmen). Vorwurf: Sex mit Minderjährigen und Besitz von Kinderpornografie. Jetzt sitzt der Arme im Hausarrest und verflucht wahrscheinlich seinen Geburtsort. Es sollen noch andere “Verehrer” die Nacktaufnahme erhalten haben. Womöglich wird das eine interessante Kettenreaktion. Ergebnis: Wir in Texas haben ganz kleine Klassengrößen und die Trennung von Jungen und Mädchen wiedereingeführt. Wenn man sonst keine Probleme hat. Obwohl, hey, schaut mal nach New York… (rm)

WFAA