Sicherheitsunternehmen warnen vor Banken-Spam

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Der monatliche Spam-Report des Sicherheitsunternehmens Secure Computing spricht für sich: Der Anteil der Spam-Mails stieg deutlich an – auch die bösartige Software ist auf dem Vormarsch.

Im September waren die Spammer besonders aktiv. Das schlussfolgert Secure Computing in seinem neuesten monatlichen Spam-Report. Der Anteil des illegalen Werbemülls erreichte Spitzenwerte, wie sie zuletzt im April dieses Jahres beobachtet wurden. Die Prognose für Oktober ist, nicht überraschend, wenig positiv: Die Sicherheitsexperten gehen erneut von einem Spam-Anstieg aus – vor allem die internationale Bankenkriese wird von den Werbetreibenden höchstwahrscheinlich für ihre Zwecke ausgeschlachtet werden. Derzeit führt die Spam-Charts allerdings der US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama an: Die meisten Mails mit seinem Namen sind zweifelhaften Ursprungs.

Immer mehr Spammer tendieren dazu Malware mit ihren Massen-Mails zu verteilen. Der Trend geht dabei immer mehr zu Links innerhalb der digitalen Nachrichten. So umgehen die illegalen Werbetreibenden die Sicherheitsmechanismen der Security-Software. (Maxim Roubintchik)