AMD-Umbau macht Intel nicht glücklich

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Eigentlich sollte der große Konkurrent sich doch ein wenig Schadenfreude gönnen angesichts der AMD-Strampelei – aber nichts da. Intels macht sich Sorgen – um die eigenen Patente.

So sehr man sich nämlich in der Öffentlichkeit gegenseitig in die Suppe zu spucken versucht, so sehr hat man sich in Wahrheit hinter den Kulissen verzahnt. Wie Intel-Sprecher Chuck Mulloy verkündet, gibt es zwischen AMD und Intel ein Abkommen über gegenseitige Patentlizenzierung, und in diesem Rahmen muss AMD unter anderem auch ein gewisses Sümmchen an Intel zahlen.

Und so sorgt sich der Marktführer nun, was denn mit seinen Urheberrechten nach der Abspaltung der Chip-Produktion bei AMD nun alles geschehen könnte.

Sicher ist Intel nur, dass man die eigenen Rechte mit eigener Kraft verteidigen will – was da aber eigentlich genau verabredet wurde, mag der Unternehmenssprecher nicht verraten. Man habe AMD zwar aufgefordert, das Abkommen öffentlich zu machen, aber da der Konkurrent diesem Ansinnen bislang nicht nachgekommen sei, wolle man auch nicht als Erster die Karten auf den Tisch legen. Nachher bekommen ja auch die Kunden noch was mit, was nicht für ihre Augen bestimmt ist. [gk]

Reuters