Computerdisplays machen die Biege

Allgemein

In deutschen Laboren wurde eine weitere Technologie entwickelt für biegsame und faltbare Displays. Sie arbeitet mit einer chemischen Schicht zwischen Plastikfolien und vermeidet damit typische Probleme, wie sie von flexibler Elektronik verursacht werden.

Das Forschungspapier von Tzenka Miteva (Sony Deutschland GmbH, Materials Science Laboratory in Stuttgart) und Vladimir Yakutkin (Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz) wurde im New Journal of Physics veröffentlicht. Betitelt mit Annihilation assisted upconversion: all-organic, flexible and transparent multicolour display.

Und nein, das wollen wir hier gar nicht alles erklären. Wichtig ist die Schlussfolgerung: Die Forscher erklären, mit nur einer Ansteuerungsquelle vielfarbige Ausgaben von vorzüglicher Helligkeit erzeugen zu können. Und es gebe praktisch keine Grenzen für die Displaygröße. Das robuste Material erlaube darüber hinaus günstige Herstellungstechniken wie Rollenvordruck.

Das flexible Material soll sich vor allem für Projektionsdisplays eignen, zum Beispiel für öffentliche Werbeflächen. Da die Displays auch durchsichtig sein können, könnten sie auch für Darstellungen in der Windschutzscheibe eines Autos geeignet sein.

(rrr)

The Inquirer UK

New Journal of Physics