Gimp 2.6 veröffentlicht, Photoshop zittert

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Das freie Bildbearbeitungsprogramm rückt dem proprietären Platzhirsch immer näher, bläst ihm heissen Verfolgeratem ins Genick.

Nach allen vergnüglichen Glaubenskriegen um Apple, Vista und Co könnten wir doch einmal zur Abwechslung über Photoshop vs. Gimp debatteieren. Was, Gimp sei unbedienbar? Photoshop für Leute ohne jahrelange Ausbildung etwa nicht?

Aber genau hier setzt doch der von den Entwicklern als “bedeutend” eingestufte Versionssprung auf 2.6 an. Die Werkzeugleisten seien stark aufgeräumt worden, man muss sich nicht mehr durch mehrere davon klicken, um etwas zu erreichen. Die Farbtiefe wurde erhöht und nicht-destruktives Editieren implementiert, ebenso wie eine Reihe kleinerer Verbesserungen. Echte Photoshop-Fans werden sich von all dem nicht beeindrucken lassen, aber Anhänger der reinen, freien und quelloffenen Software sowie Besitzer kleinerer Geldbeutel dürften dieses Release aufmerksam beachten.

Die wirklich wichtige Funktion, das sehen wir auch bei anderer OpenSource-Software, ist aber das Bedrohen von proprietären Marktpositionen, wie das Linux, Firefox oder OpenOffice ja bereits eindrucksvoll vorführen. Dann mal: An die Pinsel! [fe]

Ars Technica

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Gimp 2.6 Release Notes