Datenbombe Handy

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Sicherheitsexperten haben etwa 500 Software-Schädlinge für Mobilgeräte entdeckt – Tendenz steigend.

Nicht nur die Daten auf dem Handy selbst sind interessant, sondern auch die vielen verschiedenen Funktionen des Gerätes werden mit krimineller Energie ausgenutzt. Antiviren-Software ist notwendiger denn je für Mobilgeräte.

Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua warnt nun auch vor diesen Gefahren:

– Digitale Attentäter hacken sich in fremde Handys und Mobilgeräte ein, um diese als Standort-Tracker auszunutzen.

– Einige Täter manipulieren die Ton- und Film-Funktionen der fremden Mobilgeräte und lauschen damit den Handybesitzer aus. 

-Unbekannte SMS: Diese Angriffsmethode setzt auf die Neugier, damit die Opfer unbekannte teure Bezahlnummern anrufen.

– Offen stehendes Blutooth. Mit diesem Nahbereichsfunk können die Mobil-Daten ganz aus der Nähe entführt werden. Der Fachmann spricht dann auch von Blu-Jacking.

Schon seit einiger Zeit warnt die Bundesnetzagentur vor Rufnummernmissbrauch. In Deutschland gibt auch die Möglichkeit sich an zwei Stellen zu beschweren: Das ist die staatliche deutsche Bundesnetzagentur. Die private Internetbeschwerdestelle leitet Vernbraucher-Beschwerden an die deutsche Wirtschaft weiter. Mit diesen Beschwerdestellen können dubiose Gebühren blockiert und auch anderen Betroffenen geholfen werden. (Martin Bobowsky)