Studie: Mitarbeiter verbringen ein Viertel ihrer Onlinezeit privat

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Und vier von fünf versendeten Emails sind persönlichen Inhalts, findet eine Sicherheitsstudie.


Was Angestellte während ihrer Arbeitszeit tun, ist schwer messbar. Und selbst ein Blick in die Logfiles der Internetanbindung verändert nicht die Nutzungsgewohnheiten der Schreibtischarbeiter.

Die Netzwerk-Sicherheitsspezialisten von Voco untersuchten Firmennetzwerke und fanden, dass Mitarbeiter die modernen Kommunikationsmittel gerne und ausgiebig für private Zwecke nutzen. So würden die meisten Bürokräfte mehr als ein Viertel ihrer Onlinezeit privaten Angelegenheiten widmen, bei Emails seien es sogar über 80 Prozent mit persönlichen statt geschäftlichen Inhalten.

Als beliebteste Surfziele nannte Paul Hortop von Voco gegenüber dem New Zealand Herald Auktions-Webseiten, Instant-Messenger- und Chat-Angebote sowie Filesharing-Verbindungen. Tragen die erstgenannten Ablenkungen womöglich zur Entspannung der Mitarbeiter bei, so dass sie anschließend um so energischer ihren Arbeitsaufträgen nachkommen könnne, so kann Filesharing im Unternehmen in extremen Fällen zu echtem Ärger für den Arbeitgeber führen.

Horton empfiehlt daher den Unternehmen, einen gewissen Anteil von privater Internetnutzung durch Angestellte zuzulassen, beim Thema problematischer Downloads aber für klare Richtlinien zu sorgen. (Fritz Effenberger)


Autor: fritz
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