Mobiltelefone: Krebsrisiko bei Kindern

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Eine Untersuchung durch schwedische Mediziner spricht von einem massiv erhöhten Krebsrisiko bei Minderjährigen.

Professor Lennart Hardell vom Universitätskrankenhaus im schwedischen Orebo konzentrierte sich mit seinem Team auf die Wirkung von Mobilfunk-Mikrowellen auf Heranwachsende. Nach seinen Erkenntnissen steigt das Krebsrisiko bei Mobilfunknutzern unter 20 Jahren auf das Fünffache, beobachtet wurden vor allem Gliome und Krebsbefall der Gehörnerven. Beginnt die Mobilfunknutzung erst nach dem 20sten Lebensjahr, sei die Krebsgefahr immer noch doppelt so hoch.

Professor Hardell führt diese erschreckenden Zahlen auf einen dünneren und noch im Wachstum begriffenen Schädelknochen bei Kindern zurück. Er empfiehlt, unter 12-jährige nur mit Freisprechsets und Ohrhörern telefonieren zu lassen, auch SMS-Schreiben sei unbedenklich. In geringerem Mass bestünde das Krebsrisiko auch bei schnurlosen Haustelefonen, deren Abstrahlung immerhin zu einem vierfachen Krebsrisiko führen würde. [fe]

TGDaily