Activision verklagt die eigenen Kunden

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Hat nicht lange gedauert: Nach dem Zusammenschluss von Activision und VU Games greift man die zweifelhaften Taktiken der RIAA auf.

Die Fusion der Spieledistributoren Activision und Vivendi Universal Games unter dem Namen Activision Blizzard zeigt erste “Erfolge”. Nach und nach wird bekannt, dass die Angst-und-Schrecken-Strategie der sterbenden Musikindustrie mit eingekauft wurde. So berichtet Kotaku von mehr als einem halben Dutzend Fällen, wo Gamer wegen Verbreitens von Konsolengames via P2P zu “Vergleichsvereinbarungen” zwischen 100.000 und 500.000 US-Dollar gedrängt wurden.

Klar, was im Musiksektor schon nicht funktioniert hat, kann in der florierenden Spieleindustrie wenigstens ein paar Anwälte mit neuen Stadtrandvillen ausstatten. Wie das ehemals enthusiastische Verhältnis von Gamern zu den Entwicklern und Anbietern der Games davon beeinflusst wird, kann sich jeder selber ausmalen. Und auch, dass Warez-P2P demnächst ausschliesslich verschlüsselt abläuft. [fe]

Kotaku