Schluss mit Schwindelwerbung im Web

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Dieses hehre Ziel hat sich ein internationales Netzwerk von Verbraucherschutzbehörden gesetzt. Einen eindrucksvollen Namen haben sie schon mal gefunden.

Als International Consumer Protection and Enforcement Network will das Bündnis aufräumen mit Schwindel und falschen Versprechungen im Internet. Dass dabei zweifellos hohe Kompetenz ins Spiel kommt, belegt bereits die Wahl des ersten Ziels.

Nicht den Penisverlängerern mit ihren dubiosen Versprechungen soll es an den Kragen gehen, sondern den Anbietern von Dienstleistungen aus dem Bereich Genealogie und Familienforschung.

Ob die aufrechten Saubermänner viel Erfolg haben werden, wird zwar angezweifelt, aber dafür herrscht zumindest kein Mangel an markigen Spürchen: “Das Gesetz ist das Gesetz, ob man nun online oder offline ist”, befindet ein australischer Sprecher der Initiative.

Ums wirkliche Drohpotenzial allerdings dürfte es schlechter bestellt sein: mehr als eine Aufforderung, Informationen zu korrigieren oder eine Site zu schließen, wird es seitens des netzwerks wohl kaum geben. [gk]

Sydney Morning Herald