Nvidia baut 360 Arbeitsplätze ab

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Der Grafikkartenhersteller erklärte in einer Presseerklärung, dass etwa 6,5 Prozent der Stammbelegschaft bis zum Ende des dritten Quartals 2009 gekündigt wird.

Durch den Stellenabbau erhoft sich das Unternehmen unerwartete Ausgaben zu kompensieren. Besonders hart wurde Nvidia etwa durch den Umtausch fehlerhafter GPUs und integrierter Chipsätze getroffen. Entlassen wird weltweit. Doch nicht alle Geschäftsbereiche sind von den Kürzungen betroffen: In einigen Feldern will Nvidia laut CEO Jen-Hsun-Huang sogar investieren: System on Chips (SoC) für Mobiltelefone (Tegra-SoC) und der Einsatz von Grafikchips als Co-Prozessor (Nvidia CUDA-Initiative) hat laut dem Unternehmen auch weiterhin Zukunftspotential.

Die Herstellung der Tegra-Chips wird wie geplant an IBM ausgelagert: Schon Nvidias Eintritt in das SOI-Konsortium im Juli 2008, zeigt die Bemühungen den Strombedarf deutlich zu reduzieren. SOI-Chips steigen in der Regel wegen dem erhöhten Entwicklungsaufwand leicht im Preis. Das Konsortium soll jedoch die Standardisierung der Mikroprozessoren vorantreiben, neue Technologien entwickeln und auf den Markt bringen.

Schon 2003 vereinbarten Nvida und IBM ein Fertigungsabkommen für die Herstellung von hochwertigen GPUs. Letztendlich verlor IBM den Auftrag jedoch wieder an Nvidias Stammhersteller TSMC und UMC. (Martin Bobowsky)