Hitachi kauft sich bei Matsushita ein

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Teile der Plasma-Sparte gehören nun dem alten Konkurrenten. Der Kaufpreis blieb allerdings geheim.

Erst kaufte sich Canon für knapp 280 Millionen Euro in die LCD-Sparte bei Hitachi ein, nun nahm die Hitachi Ltd. ihrerseits das Geld in die Hand, um sich Teile der Produktion von Plasma-TVs von Matsushita Electronic einzuverleiben.
Das Plasma-Geschäft ist allerdings ein schrumpfender Markt, denn die meisten Flüssigkristalldisplays sind in der Regel dünner, stromsparender und oft auch preiswerter.

Außerdem muss sich Hitachi auch noch gegen große Wettbewerber wie Sony, Sharp oder Samsung durchsetzen. Zumindest Pioneer ist aus dem Rennen, denn jener vollzog im März den Rückzug aus dem Plasma-TV-Geschäft. Man verkaufte ironischerweise an Matsushita.

Wie Hitachi gegen Preisverfall, schrumpfenden Markt und die Mitbewerber bestehen will, wurde bislang nicht verraten. Eigentlich hatten Analysten eher mit dem Rückzug des Herstellers gerechnet. Der Schritt, sich mit dem Matsushita-Engagement noch stärker zu positionieren – bei bislang etwa 7,5 Prozent Marktanteil – mache laut Branchenbeobachter eher weniger Sinn. (Ralf Müller)