IBM arbeitet schon an der 22-nm-Technologie

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Während die halbe Halbleiterwelt noch an lithographischen Problemen des 32-nm-Prozesses zu knabbern hat, macht IBM auf dicke Hose und brüstet sich mit seinem 22-nm-Projekt.

Aufgrund der natürlichen physikalischen Grenzen sind die Leiterbahnen in der 22-Nanometer-Welt kaum noch zuverlässig voneinander zu trennen. IBM behauptet nun, eine Lösung gefunden zu haben und nennt die Technik ‘computational scaling’ , welche die Leitungen klein genug für einen 22nm-Prozess mache. Dabei nutzen die Techniker ausgefeilte mathematische Verfahren, um die Form der Maske zu optimieren. Auch werde die Lichtquelle beim lithographischen Prozess kontrolliert manipuliert, um die verschiedenen Layer der integralen Schaltkreise besser voneinander zu differenzieren. Noch genauer wollte IBM nicht in die Details gehen, um den Wettbewerbern nicht zu viele Anhaltspunkte zu geben.
Jedenfalls verspricht Big Blue kleinere, stärkere und sparsamere Prozessoren, ohne aber einen Zeitpunkt für die Markteinführung zu verraten. (rm)

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