Peru versucht’s mit OLPC-Laptop und XP

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Als erstes Käuferland will Peru den Billigrechner für die Dritte Welt mit dem Microsoft-OS unters Volk bringen und nicht mit einem Open-Source-Betriebssystem.

Und Microsoft lässt sich im Gegenzug bei dieser Entscheidung nicht lumpen: Auf den Rechnern, die in den nächsten Monaten in den Schulen des Landes zum Einsatz kommen sollen, wird sich neben Windows XP auch die Student Innovation Suite befinden, zu der unter anderem Office 2003 gehört.

Wie viele Laptops in der ersten Testphase zum Einsatz kommen werden und wann diese beginnt, wurde noch nicht mitgeteilt. Als offizielle Begründung für die Entscheidung, Microsoft-Software zu verwenden, wird genannt, dass man befürchte, die Ausbildung an Rechnern, auf denen sich nicht die Programme des Marktführers befänden, könne für die Schüler später im Berufsleben zum Nachteil werden. [gk]

Computerworld