Social Networker sind Pornomuffel

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Die Hochglanz-Webseiten müssen im Zuge der Web-Entwicklung den Community-Portalen weichen – so eine Studie. Der Grund ist wohl Zeitmangel.

Social Networker sind anscheinend so sehr mit der Pflege ihres Profils und dem Durchklicken anderer Profile beschäftigt, dass sie keine Zeit mehr für den Besuch von Pornoseiten haben. Besonders hart trifft diese Meldung natürlich die Pornoindustrie, welche erst mal hart schlucken wird. Das Geschäft mit den leicht bekleideten Schauspielern erwirtschaftet aber trotzdem jährlich rund 12 Milliarden US-Dollar und braucht sich damit nicht vor Hollywood zu verstecken. Erstellt wurde die Studie vom Monitoring-Unternehmen Hitwise. Untersucht wurden dabei die Suchanfragen von 10 Millionen Anwendern. Dabei kam heraus, dass kaum noch jemand nach Pornographie im Internet sucht. Vor zehn Jahren lag der Prozentsatz der Suchbegriffe noch bei 20. Inzwischen sind es nur noch 10 Prozent. Besonders die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen vernachlässigt die Pornos immer mehr.

Bill Tancer, General Manager bei Hitwise, führt das Ganze auf den Zeitmangel der Community-User zurück. Zu lesen gibt es die Studie in Tancers neuem Buch “Click: What Millions of People Are Doing Online and Why it Matters“. (mr)

 

Meine Meinung: Kein Wunder, dass keiner mehr im Internet nach Pornographie sucht. Schließlich gibt es jetzt genug kostenlose Porno-Webseiten in Web-2.0-Manier. Außerdem haben erfahrene User solche Seiten schon seit Jahren in ihren Bookmarks. Jeder der sich einmal in Social Networks umgesehen hat weiß außerdem, dass man auch dort genug Material findet. Wozu also die Mühe? (Maxim Roubintchik)