Indien: Per Gehirnscanner angeblich Mörderin überführt

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Von wegen Schwellenland: Mit Hightech gingen die Behörden in Pune auf Mörderjagd – angeblich mit Erfolg.

Der Lügendetektor war gestern: Heute gibt es den Gehirnscanner, korrekt Brain Electrical Oscillation Signature (kurz BEOS) benannt. Die Entwickler in Indien können damit angeblich jene Regionen im Gehirn darstellen, die aufleuchten, sobald sich eine Person schuldig fühle. Auch Erinnerungen an einen Tathergang Ein indisches Gericht hatte dieses Verfahren tatsächlich als Beweismittel in einem Mordverfahren zugelassen, berichtet der New Yorker.
Der Verdächtigen, Aditi Sharma (24), wird vorgeworfen, ihren Verlobten Udit Bharati mit einem Burger bei McDonalds vergiftet zu haben (kein Scherz!). Angeblich hatte sich die Dame bei einem Aufenthalt in New Delhi in einen anderen Mann verliebt. Sie sei nach Pune zurückgekehrt und habe das Opfer ins Fastfood-Lokal gelockt, um ihm dort Arsen in den Burger zu streuen.
Vor Gericht in Mumbai stimmte sie dem BEOS-Test zu, der sie angeblich als Täterin entlarvte, da sich ihr Gehirn an die einzelnen Vorgänge der Tat habe erinnern können. Nebst dem verräterischen Flackern in der Schuldgefühl-Region. Aditi Sharma beteuert weiter ihre Unschuld. Das Urteil steht noch aus. (rm)

NYT