Neuer Verband strebt Befreiung der Filme an

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Eine potente Gruppe von Medienkonzernen wollen die Welten von Film, Hardware und Internet in einem neuen Geschäftsmodell vereinen und stärken.

Zur “Digital Entertainment Content Ecosystem”, kurz DECE, gehören Hollywood-Studios, Filmverkäufer, Service-Provider und Hersteller von Konsumerelektronik, aber nicht Apple. Die DECE arbeite nun an einer einheitlichen Plattform. Details sollen im Januar auf der nächsten Consumer Electronics Show vorgestellt werden.

Das grundsätzliche Ziel sei es, ein digitales Ökosystem für den Filmkonsum zu schaffen, jenseits von DRM und Inkompatibilitäten. So sollen Verbraucher in Zukunft in der Lage sein, neue Filme in ihre häuslichen Abspielgeräte zu kopieren, abzuspielen und auf physikalischen Medien zu sichern. Das Motto sei “kaufe einmal, spiele es überall ab”. Damit dürfte allerdings den bisherigen Webshops mit ihren proprietären Formaten das Geschäftsmodell entzogen werden.

Zu den Gründungsmitglieder von DECE gehören unter anderem Sony, NBC, Fox, Paramount, Warner, Microsoft, HP, Intel, Philips, Toshiba, Cisco, Lionsgate, Comcast und Best Buy. Mit ihrer Aktion wollen die Unternehmen den digitalen kommerziellen Konsum ihrer Produkte deutlich den Rücken stärken und die Zahlen kräftig steigern. Dafür sollen neue Format her und eine verbraucherfreundliche Lösung hinsichtlich der Kopierbarkeit. Für den Schutz der Urheberrechte werde eine neue, wenig störende Technologie gesucht. (Ralf Müller)