EA und Take Two: Da wird nichts mehr draus

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Das Werben um die Übernahme hat ein schlechtes Ende genommen: Electronic Arts gibt seine Versuche auf, Take Two unter seine Fittiche zu bekommen. Schuld ist mal wieder das liebe Geld.

Nach außen jedenfalls gibt EA sich siegesbewusst: Man habe die eigene Position im Videospielmarkt in jüngster Zeit kräftig verbessert, und da könne der Wert von Take Two mittelfristig eigentlich nur abnehmen, befand EA-Vize Owen Mahoney am Sonntag in der Verzichtserklärung seines Unternehmens.

Die Hoffnungen von EA, wo man zuletzt wieder langsam Licht am Ende des Tunnels sah, gelten nun ganz Spore – das Game soll das Finanzjahr 2009 retten.

Bei Take Two nimmt man die Sache gelassen: Die Aktionäre hätten wiederholt den Preis zurückgewiesen, den EA geboten habe, und das sei’s dann gewesen. Die weitere Entwicklung sieht Take Two-CEO Strauss Zelnick naturgemäß auch etwas anders als Mahoney: Seit dem Angebot von EA sei der Wert seiner Firma eigentlich noch weiter gestiegen, nicht zuletzt Dank des Erfolgs von GTA4.

Und Interessenten an einem wie auch immer gearteten Engagement bei Take Two gebe es genug – da würden auch weitere Gespräche geführt. [gk]

Reuters