32nm-Prozessor: NEC reicht IBM die Hand

KomponentenWorkspace

Die hohen Entwicklungskosten zwingen immer mehr Halbleiterkonzerne, gemeinsame Sache zu machen. Das IBM-Lager gewinnt gerade ordentlich Momentum.

NEC ist der jüngste Zugang zur Entwicklungsgruppe, die sich rund um die IBM-Pläne für einen 32nm-Prozessor gebildet hat. Im Schlepptau von NEC findet sich Toshiba, die bislang gemeinsam an 32nm-CMOS-Prozessen getüftelt haben. Genau darauf will sich nun die Big-Blue-Gruppe konzentrieren, um so nach und nach die wichtigsten Komponenten für den Prozessor zu entwickeln.

“Auf diesem Niveau der Technologie haben Halbleiterhersteller es ohnehin sehr schwer, ihre Produkte noch zu differenzieren”, kommentierte NEC-Präsident Toshio Nakajima. Da sei es schon die bessere Idee, sich gemeinsam die unglaublich hohen Entwicklungskosten zu teilen. Wenn einmal die Prozess-Plattform stehe, wolle sich NEC auf Embedded-DRAM und auf System-on-a-chip-Produkte spezialisieren. (Ralf Müller)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen