Ein RFID-Chip, um uns alle zu binden
In Kalifornien entwickelte eine kleine Technologiefirma den nicht clonebaren RFID. Damit wäre alles und jedes auf Dauer eindeutig zu kennzeichnen.
Gerade erst hatten sich die Funkchips als Sicherheitslücke erwiesen, was den Einsatz in Kreditkarten besonders fragwürdig macht, schon kommt Verayo, ein Start-Up aus dem Silicon Valley, um die Ecke und hat eine Lösung parat: PUF. Also Physically Unclonable Functions. Das sind beim Herstellungsprozess eingefügte winzige elektrische Schaltkreise, die einen 64-Bit-String enthalten. Diese Zahlen- und Buchstaben-Kombi wiederhole sich niemals. Sogar ein Halbleiterhersteller sei nicht in der Lage, ein exaktes Duplikat von einem PUF-RFID anzufertigen, verspricht Verayo.
Die Firma bringt gerade ihre erste kommerzielle Variante namens VERA X1 RFID auf den Markt. Der Chip könne 512 Bit speichern und sei für Sicherheitsausweise gut geeignet. Bestehende RFID Reader können den X1 erst nach einem Firmware-Update auslesen. (rm)
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Letzter Kommentar
13 Antworten zu Ein RFID-Chip, um uns alle zu binden
zusammen mit der wahlmöglichkeit für den endkunden wann der chip ausgelesen werden kann oder nicht… ist dieser RFID-Chip zumindest eine Überlegung wert. Solange dieses “nicht reproduzierbare” Element nicht doch reproduziert wird.
no system is safe!
Auf nach San Angelo im Jahr 2032, jeder bekommt einen Chip eingepflanzt – inklusive GPS Sender.
@muh:
Die Stadt hieß San Angeles. ;-)
Und wie wir alles wissen haben die Chips da auch nichts gebracht.
Hä? Das System kapier ich nicht.
Es wird doch wohl möglich sein ein RFID-Chip zu bauen der auf Anfrage von einen Lesegerät einen 64-Bit String liefert, den ich vorher ganz bequem draufgespeichert habe.
joa ich bin mir da auch nicht so sicher ok wird wohl nicht gehn einen RFID chip zu bauen der die gleiche kennung sendet aber ich denke man kann das doch bestimmt faken und wenn man den chip “zerlegt” und den schlüssel irgendwie ausließt …
btw: meine Vorschau ist auch italienisch?
selbst wenn es heute noch nicht geht – dann geht’s eben morgen….
ich denke da genauso wie mein vorposter “4ndreas”.
emulieren, simulieren, ect…
Wenn ein Halbleiterhersteller nicht in der Lage ist das Ding nachzubauen, wie kann er dann in der Lage sein das Ding zu bauen?
Na ja, ich bin aus der Branche und es ist auf jedenfall möglich die gleiche Kennung zu erzeugen. Vielleicht kann man deren Codierchip nicht nachmachen, aber in jedem Fall durch was anderes ersetzen. Schliesslich stellt ein 64-Bit String nicht mehr dar als eine einzige grosse Zahl. Das ist alles. Der Rest ist Marketing und Wunschdenken.
Also Finger weg von jeglicher rechnergestützten persönlichen Identifizierbarkeit. Wir sind bereits transparent Genug.
Nachtrag: Den Ident-Chip der die Echtheit von Apple’s Hardware kann man auch nicht klonen! Dennoch hatte man ihn im null komma nix umgangen.
Letzter Nachtrag: Auch wenn 64 Bit einen grossen Zahlenraum ergeben: Will man Alles und Jedes damit versehen kommt man schneller ans Ende als man gucken kann.
Und wenn du Pech hast, dann unterscheidet sich Deine persönliche ID nur in einem eizigen dieser 64 Bits von Jemandem der zwei 9-jährige vergewaltigt hat.
Da kannst du nur hoffen, dass niemand eine Störquelle wir z.B. Neonröhre einschaltet während gerade die Fahndung rausgeht.
Funktionieren tut doch sowas nur, wenn man den “Fingerabdruck” per asymetrischer Verschlüsselung verschlüsselt und mit auf den Chip speichert.
So wie man E-Mails signieren kann. Da wird ja auch nur der Hashwert der Mail verschlüsselt und der Empfänger kann überprüfen ob die Mail authentisch ist.
kommt Produkt, kommt Hacker.
Ab in die Microwelle damit.
Problem gelöst.
H.