Ein RFID-Chip, um uns alle zu binden

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In Kalifornien entwickelte eine kleine Technologiefirma den nicht clonebaren RFID. Damit wäre alles und jedes auf Dauer eindeutig zu kennzeichnen.

Gerade erst hatten sich die Funkchips als Sicherheitslücke erwiesen, was den Einsatz in Kreditkarten besonders fragwürdig macht, schon kommt Verayo, ein Start-Up aus dem Silicon Valley, um die Ecke und hat eine Lösung parat: PUF. Also Physically Unclonable Functions. Das sind beim Herstellungsprozess eingefügte winzige elektrische Schaltkreise, die einen 64-Bit-String enthalten. Diese Zahlen- und Buchstaben-Kombi wiederhole sich niemals. Sogar ein Halbleiterhersteller sei nicht in der Lage, ein exaktes Duplikat von einem PUF-RFID anzufertigen, verspricht Verayo.
Die Firma bringt gerade ihre erste kommerzielle Variante namens VERA X1 RFID auf den Markt. Der Chip könne 512 Bit speichern und sei für Sicherheitsausweise gut geeignet. Bestehende RFID Reader können den X1 erst nach einem Firmware-Update auslesen. (rm)

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