OLPC: Jetzt soll Amazon helfen

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Zur richtigen Erfolgsstory ist das OLPC-Projekt bislang nicht gediehen. Ab Herbst soll Amazon Schützenhilfe geben.

Die Aufgabe, die dem Online-Händler zugedacht ist, ist die, die er am besten beherrscht: verkaufen. Und zwar die XO-Laptops an Teilnehmer an dem Programm Give 1 Get 1 (G1G1). Bei dem erwerben Kunden in Industrieländern zwei der Simpel-Rechner und spenden einen davon an ein Schulkind in einem Entwicklungsland.

Bislang hatte das OLPC-Projekt G1G1 selbst betrieben, war davon aber offenkundig so überfordert, dass potenzielle Geldgeber nachhaltig verärgert wurden. Offenkundig hofft man, dass Amazon mit seiner Infrastruktur die Probleme in den Griff bekommt.

Die neue Runde des G1G1 startet Ende November und läuft bis Ende des Jahres, ist aber nur für US-Bürger zugänglich. Dass der Rest der Welt sich darüber aber übermäßig grämen wird, ist kaum zu erwarten – wer zu Beginn des OLPC-Projekts auf einen Kleinrechner scharf war, wird inzwischen mit Eee & Co. bestens bedient, und wer zur Weihnachtszeit Gutes tun möchte, wird kein Problem haben, die passende Sammelbüchse zu finden. [gk]

BBC News