Deutsche Post zieht einige IT-Stecker

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Der Briefmonopolist schließt Rechenzentren und baut jeden siebten IT-Arbeitsplatz ab.

Die Morgenpost meldete gestern, dass der Bonner Konzern plane, gleichzeitig neun seiner elf IT-Standorte schließen zu wollen. Das betreffe München, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Erfurt, Fulda, Trier und Stralsund. Nur die Datenverarbeitungen in Bonn und Darmstadt bleiben bestehen.
Auslöser der extremen Maßnahme: Ein geplanter Kooperationsvertrag mit Hewlett Packard (HP) kam nicht zustande. Die Post wollte ihre IT an die Amerikaner outsourcen. Warum die Verhandlungen abgebrochen wurden und wie nun die IT-Aufgaben bewältigt werden sollen, verrieten die Bonner nicht.

Sofort wolle die Deutsche Post 150 Stellen streichen und 450 Beschäftigte versetzen. Insgesamt waren an den elf Standorten rund 1100 Mitarbeiter tätig. Diese Zentren sammelten die Daten aus den Postfilialen, entwickelten Software für die Messung der Brieflaufzeiten oder für die Sendeverfolgung. (Ralf Müller)