Spammer setzen auf Flash und Google

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Die Sicherheitsexperten von Message Labs haben zwei neue Spam-Trends ausgemacht: die Versender der Werbemails nutzen geschickt Weiterleitungsfunktionen von Flash, um User auf ihre Seiten zu holen. Und die lagern immer öfter bei Google.

MessageLabs zufolge legte das Spam-Aufkommen im August um 160 Prozent zu – vor allem, weil die beiden Botnets Srizbi und Cutwail kräftig wuchsen und mehr Werbenachrichten verschicken konnten. Beide Botnets setzen allerdings hauptsächlich auf reine Text-Mails, obwohl auch gefälschte E-Cards im Trend liegen.

Zwei brandneue Trends haben die Sicherheitsexperten aber auch ausgemacht. Nachdem Spammer schon früher Google-Dienste wie Google Groups sowie Google Pages und Blogger nutzten, um ihre Werbseiten zu hosten, nehmen sie nun auch Picasa Web Album ins Visier. »Zum einen fällt es herkömmlicher Anti-Spam-Software generell schwer, die in den Spam-Mails eingebetteten Links auf Google überhaupt als bedenklich zu identifizieren. Zum anderen ist es mehr als unwahrscheinlich, dass diese Filter-Tools E-Mails mit Google-URLs blocken werden«, erklärt Mark Sunner von MessageLabs die Strategie der Spammer.

Zudem werden nun auch Flash-Animationen von den Spammern genutzt. Denn dank der Weiterleitungsfunktion von Flash können sie den Nutzer leicht auf ihre Seiten umleiten. (Daniel Dubsky)