Red Hat kauft sich Virtualisierungs-Spezialisten

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Mit Blick auf Microsoft habe sich der Betriebssystem-Anbieter gezielt verstärkt.

Das Unternehmen Qumranet beschäftigt sich in erster Linie mit virtueller Infrastruktur und bietet Firmen ein Virtual-Desktop an. Das erlaube den Red-Hat-Kunden künftig, quer über Windows- und Linux-Clients hinweg servergestützte “virtual machines” aufzusetzen. Das erhöhe die Sicherheit und reduziere den Verwaltungsaufwand, verspricht der Hersteller.
Auch falle die Integrierung zahlreicher Desktop-Systeme in Server-Farmen mittels
Kernel Virtual Machine (KVM) viel leichter, schwärmen die Käufer weiter.

Welche Summen für die Übernahme geflossen sind, darüber schwiegen sich die Beteiligten aus. Statt dessen freuten sie sich öffentlich darüber, nun besser gegen Konkurrenten wie Microsoft, VMware und Citrix aufgestellt zu sein. Fraglich sei allerdings noch, ob das Open-Source-Projekt Xen Hypervisor weiter unterstützt werde, nun wo man ja KVM als Next-Generation-Hypervisor besitze. Red Hat hatte Xen sehr unterstützt, um Enterprise Linux 5 fitter in Sachen Virtualisierung zu machen. CTO Brian Stevens geht zumindest für den Augenblick davon aus, dass man Xen nicht untreu werde. (Ralf Müller)