StarWars-Traum: Weißkittel basteln Laserpistole

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Ob Sturmtruppen oder Jedi-Ritter, bald können sie per “Pew, Pew, Pew” mit bunten Laserblitzen aufeinander feuern.

Die Entwickler beim Rüstungskonzern Northrop Grumman haben dem Pentagon versprochen, bis Ende des Jahres den Laserstrahl in brauchbare Handfeuerwaffen zu bannen. Falls sie nicht den Mund zu voll genommen haben, bricht jetzt nach jahrzehntelanger Forschungsarbeit das Zeitalter der Energiewaffen an. Dann müssten ja bald die ersten Jedi-Ritter auftauchen und Yoda aus seinem Ei schlüpfen (oder so).
Die US-Waffenbastler fummelten lange an einem chemischen Laser herum, der kleine kräftige Laser-Pulse hervorbringe. Aber der Energiebedarf war einfach zu groß für einen sinnvollen Feldeinsatz.
Nun werden elektrische Solid-State-Laser eingesetzt. Die ursprünglich zu schwachen Strahlen konnten durch Bündelung mehrerer kleiner Laser zu einer Laser-Chain nun offenbar auf ein ausreichendes Niveau (bis 100 Kilowatt) gebracht werden, um genügend Aua zu machen. Damit seien feindliche Mörserstellungen und anfliegende Raketen auszuschalten, verspricht Northrop Grumman.
Im praktischen Versuch wurden in einem fünfminütigen Dauerstrahl zunächst mal 30 Kilowatt erreicht. Peeeeeeew! Bis Ende Dezember sei man bei 100 kW. Wann die tragbare Laserkanone 1.0 an die Truppen ausgeliefert wird, darüber schweigen sich die Jungs natürlich aus.
Boeing schraubt derweil für die Armee eine chemische Laserkanone (aka Ray Gun) auf einen Lastwagen, nachdem sich das Projekt der laserbestückten 747 unendlich verzögert. (rm)

Wired