Web zum Anfassen

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So sehr sich das Internet auch um Reizüberflutung müht – haptisch erfahrbar ist es noch nicht geworden. Genau das aber soll sich nach den Plänen japanischer Wissenschaftler ändern.

Die Forscher der Universität Tokio haben ein simples haptisches Gerät demonstriert, das mit Hilfe einer Reihe von Ultraschall-Sendern funktioniert.

Während eine Kamera die Position der Hand des Users feststellt, schicken die Sender Ultraschallwellen an diese Stelle, die sich “erfühlen” lassen.

Bisher lässt sich nur eine vertikale “Fläche” erzeugen, die diesen Eindruck erzeugt; die Wissenschaftler wollen die Anordnung aber so weit verbessern, dass die Oberfläche fester wirkt und sich komplexere Konturen darstellen lassen.

Als Problem gilt derzeit vor allem, mit welcher Leistung man den Ultraschall einsetzen kann: Ab einem gewissen Grad werden Hörschäden befürchtet. [gk]

BBC News