Trübe Aussichten für Maxdata

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Ein möglicher Investor ist abgesprungen, die Produktion wird eingestellt – die Aussichten für den insolventen Computer-Hersteller Maxdata sind nicht gut. Ein paar Interessenten soll es allerdings noch geben. Ob die allerdings an mehr als den Markennamen interessiert sind, ist ungewiss.

Nachdem Maxdata Ende Juni Insolvenz anmelden musste, sucht man nach einem Investor für den deutschen Computer-Hersteller. Doch wie das Manager Magazin berichtet, gestaltet sich das alles andere als leicht. Der als möglicher Käufer gehandelte taiwanische Hersteller Quanmax sprang Ende August ab. Zudem ist unklar, ob andere Interessenten tatsächlich an der PC-Produktion interessiert sind und nicht nur an den bekannten Marken Maxdata und Belinea.

Einen großen Teil der Maxdata-Belegschaft hat Insolvenzverwalter Winfrid Andres bereits freistellen müssen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Rund 200 Mitarbeiter des Werkes am Standort Würselen wurden zum 1. September in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft überführt. Wie Maxdata-Vorstand Ralf Coenen gegenüber manager-magazin.de erklärte, soll die Produktion mit einer kleinen Kernmannschaft fortgesetzt werden. Allerdings sei das Produktionsvolumen zu gering, um das Werk dauerhaft fortzuführen.

Damit verbleiben noch rund 100 Mitarbeiter am Heimatstandort in Marl, die sich hauptsächlich um Vertrieb und Service kümmern. Schließlich sollen alle Serviceleistungen und Gewährleistungen während des Insolvenzverfahrens sichergestellt sein. (Daniel Dubsky)