Google startet eigenen Browser namens Chrome

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Der Webkonzern steigt tatsächlich ins Browsergeschäft ein: Und zwar gleich heute, in über 100 Ländern. Wie immer per Beta.

Im US-Internet gingen gestern Abend entsprechende Hinweise um. Ein Artikel von Philipp Lenssen auf Blogoscoped erzählte als erstes von “Google Chrome”, das Browser-Projekt des Webkonzerns. Lenssen stieß auf das Vorhaben, da er begleitende Illustrationen von Zeichner Scott McClouderhielt.

Lenssen will weitere Details herausgefunden haben: Chrome basiere auf Open-Source-Code, erhalte Sicherheitsfunktionen sowie V8, die JavaScript-Virtual-Machine. Zudem gibt es ausgefeilte Tab-Browsing-Funktionen, eine Inkognito-Funktion fürs spurenfreie Surfen und die Möglichkeit, eine Web-Applikation im Browser-Fenster zu starten.

Den Start von Chrome beta bestätigte in der Nacht noch ein Google-Blog.
Die Fähigkeiten von Browser Sync, einem Add-On für Firefox 3, könnten ebenfalls enthalten sein. Das bisherige Tool synchronisiert ständig die Einstellungen des Browsers sowie Bookmarks, Surfhistorie, Cookies und Passwörter mit allen gewünschten Zielen, so dass man stets dort weitersurfen könne, wo man gerade war – egal, an welchen Rechner wo in der Welt. (Ralf Müller)