Gewerkschaft droht erneut mit Telekom-Techniker-Streik

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Schon 2007 verweigerten die Servicetechniker der Telekom ihren Dienst. Um die drohende Auslagerung von 6000 Technikern in Servicegesellschaften durch Tariferhöhungen abzumildern, will verdi mehr Geld fordern.

Der Telekom  droht ein Streik der Servicetechniker: 6000 davon sollten in extra gegründete Servicegesellschaften ausgelagert werden, um Kosten zu sparen und mit der Konkurrenz mitzuhalten. Genau das passt den Gewerkschaftern nicht: Um die Auslagerung abzumildern, wollen die verdi-funktionäre in den nächsten Tagen eine hohe Tarifforderung stellen, erklärten sie dem Handelsblatt.

Telekom-Chef René Obermann sieht seine erhofften Ersparnisse verpuffen und wird wohl nicht kein beigeben.Der massive Widerstand der Telekom-Mitarbeiter dürfte zu ähnlichen Ergebnissen führen wie schon die Streiks im vergangenen Jahr. Weil seinerzeit tausende Servicemitarbeiter die Arbeit niederlegten, kam es zu massiven Problemen bei er Bearbeitung von Kundenanfragen. (mk)

Meine Meinung: Der jetzige Telekom-Chef kann ja an sich nichts für seine schwere Aufgabe, den Laden wieder flottzumachen, um mit anderen Telekommunikations-Unternehmen mitzuhalten. Doch die Bürden aus der Existenz als ehemaliger Staatsbetrieb gehen oft noch zu Lasten des Personals. Auszuwechseln wären aber vor allem die manchmal noch behäbigen Organisationsstrukturen – für die auch ein Telekom-Techniker nichts kann. Ob da die typische Management-Reaktion der Auslagerung hilft, ist eher fraglich.

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