Comcast nun doch mit Datenobergrenze

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In Amerika wird die Flatrate in der Praxis nun kassiert, denn sie erhält ein festes Limit.

Seit Monaten kauen die Provider auf dem Problem herum, wie man P2P-Filesharer und Datenkraken ausbremst, nun macht der größte Kabelanbieter Nägel mit Köpfen: Ab Oktober seien alle Flatrate-Breitband-Kunden auf maximal 250 GByte pro Monat limitiert. Erstaunlich, dass offenbar genügend Nutzer über dieser Grenze gelegen haben müssen.

Comcast argumentiert, dass es auch fairer den übrigen Kabelkunden gegenüber sei, die künftig nicht mehr so stark durch ihre P2P-Nachbarn ausgebremst werden würden.
250 GByte reichen aus, um zum Beispiel jeden Monat 125 Filme zu saugen.
Jetzt bleibt abzuwarten, ob die Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) diese Form der Regulierung akzeptiert. (Ralf Müller)

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