RFID-Chips machen Kreditkarten unsicher (und niemand soll es wissen)

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Sie stecken in immer mehr Ausweisen und Kreditkarten. Die Mythbusters wollten enthüllen, wie hackbar sie sind. Doch Texas Instruments, American Express und Visa machten die populäre TV-Sendung mundtot.

Ko-Moderator Adam Savage gab es bei einer Veranstaltung mit 3000 Zuhörern zum Besten. Er wisse zwar nicht, was er über diese Geschichte überhaupt sagen dürfe, aber er sage einfach, was er wisse. Und nein, sie würden niemals über das Sicherheitsproblem namens RFID berichten (dürfen):

“Texas Instruments kam zusammen mit Chefjuristen für American Express, Visa, Discover und allen anderen … Sie haben die absolut stärksten Geschütze aufgefahren und Discovery klar gemacht, dass sie diese Episode nicht senden werden, in der es darum geht, wie hackbar dieses Zeug ist. Discovery hat sich weggeduckt als große Firma, die auf Werbeeinnahmen angewiesen ist. Jetzt ist es auf Discoverys Radar, und sie lassen uns nicht mehr in die Nähe des Themas.”

Wie gut, dass es unabhängige Blogs gibt wie BoingBoing. Die in einem Video zeigen können, was auch die Mythbusters gerne gezeigt hätten. In einem Bericht von der O’Reilly Emerging Technology Conference führten sie schon vor Monaten vor, wie leicht die Daten einer Kreditkarte mit RFID (Radio Frequency ID Tags) zu sniffen sind. Mit minimaler Ausrüstung für 8 $, zu haben bei Ebay:(bk)

Consumerist