Fujitsu Siemens: Netbook mit Windows XP und bunten Covern

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Wie angekündigt hat Fujitsu Siemens auf der IFA mit dem Amilo Mini sein erstes Netbook vorgestellt. Von anderen Geräten unterscheidet es sich vor allem durch die veränderbare Optik und den Express-Card-Slot.

Das Amilo Mini Ui 3520, so der volle Name des FSC-Netbooks, besitzt ein mattes LCD mit 8,9 Zoll, das 1024 x 600 Pixel darstellt. Im Rahmen ist eine Webcam mit 1,3 Megapixeln untergebracht, die für Videochats genutzt werden kann.

Angetrieben wird das Amilo Mini wie die meisten seiner neueren Artgenossen von einem Intel Atom N270 mit 1,6 GHz und 512 KByte L2-Cache, dazu kommen 1024 MByte DDR2-RAM. Die Festplatte fasst 60 oder 80 GByte – wer mehr Speicher benötigt, muss sich nur etwas länger gedulden, denn im Dezember will Fujitsu Siemens noch eine Version mit 120-GByte-Festplatte nachlegen.

Fujitsu Siemens Amilo Mini

Das Amilo Mini hat einen Speicherkartenleser an Bord und im Gegensatz den Modellen der Konkurrenz auch einen Express-Card-Slot. Dort lässt sich etwa eine UTMS-Karte einstecken, um das Gerät unterwegs ins Internet zu bringen. Alternativ dazu stehen aber auch die üblichen Wege über LAN-Port und WLAN nach 802.11b/g bereit.

Mit anderen Geräten kommuniziert das Netbook via Bluetooth. Wer externe Festplatten oder Maus und Tastatur anschließen will, kann das per USB tun – zwei Ports stehen bereit. Ein externer Monitor findet via VGA Anschluss.

Rund 1 Kilogramm bringt das Amilo Mini auf die Waage. Es ist mit Windows XP Home Edition bestückt und soll mit einer Akku-Ladung etwa vier Stunden durchhalten. Mit seinen auswechselbaren Covern lässt es sich optisch leicht dem eigenen Geschmack oder der Tageslaune anpassen. Die Cover – fünf Farben und ein durchsichtiges Cover, in das man eigene Bilder stecken kann, stehen zur Wahl – sind dank Clip-Mechnismus in ein paar Sekunden ausgetauscht.

Fujitsu Siemens Amilo Mini

Ab Oktober soll es das Amilo Mini zu kaufen geben. Der Preis: 399 Euro. (Daniel Dubsky)