New York: 12,5 Millionen Kontendaten sind futsch

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Kleinlaut gab gestern Abend die Bank of New York zu, ein paar Kundeninfos an Datendiebe verloren zu haben. Ein paar mehr als gedacht.

Nachdem sich England und Deutschland beim Datenverlust und -verkauf fröhlich abwechseln, wollen die Amerikaner in diesem Wachstumsmarkt ungern das Nachsehen haben. Also klotzen sie und lassen sich schnell mal einen Stapel Datensätze klauen. Im Mai wurde der Vorfall schon entdeckt. Damals stapelte die Bank noch tief und ging von 4,5 Millionen betroffener Kunden aus. Mittlerweile haben sie mal von Hand nachgezählt und gemerkt, dass eher 12,5 Millionen Konten und ihre Inhaber betroffen sind. Natürlich mit allen Details wie Adressen, Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern et cetera.

Die Datendiebe haben sich nicht die Mühe gemacht, zu hacken, sondern schickten einfach einen Stadtkurier, der die Backup-Tapes mitnahm, die natürlich nie den Zielort erreichten. Clever. Würde man bei jedem dieser Kunden nun 100 Dollar abbuchen, wäre es wohl der größte Bankraub der Geschichte.(rm)

VNUnet