Dell-Enttäuschung: Um 17 Prozent abwärts gerutscht

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Die Glanzzeiten der Texaner scheinen endgültig vorbei zu sein, eine Rückkehr an die Spitze der PC-Hersteller scheint langsam außer Reichweite zu driften.

Gestern Abend nach Börsenschluss ließ Dell die Hosen herunter: Enttäuschende Quartalszahlen und schmelzende Gewinnmargen lösten nicht gerade Begeisterung am Markt aus. Größter Lichtblick in dem Zahlenwust aus Texas: Dell konnte im Vergleich zum Vorjahr 11,2 Prozent mehr Geld einnehmen. was sich auf umgerechnet 11,2 Milliarden Euro summierte. Die operative Marge knallte dabei aber auf 4,9 Prozent runter.

Der Druck auf die Gewinne resultiere aus Dells Strategie, nicht nur neue Vertriebswege aufzubauen, sondern dies auch gleich global zu probieren. Dadurch steigen zwar Erlöse und Stückzahlen, aber der Verdienst wird enorm geschmälert, gab Finanzchef (CFO) Brian Gladden zu. Er mochte daher auch nicht versprechen, dass die Gewinne in naher Zukunft wieder zulegen können. (Ralf Müller)