Sony ist unzufrieden mit Sony Ericsson

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In einem Interview äußert sich der Sony-Chef kritisch zur Zusammenarbeit mit Ericsson. Offenbar steht die Zukunft des Handy-Jointventures auf dem Prüfstand.

Bei Sony Ericcson läuft es nicht rund, was Sony-Chef Howard Stringer im Interview mit Welt Online so erklärte: »Eine der wichtigsten Eigenschaften im digitalen Zeitalter ist es, schlagfertig zu sein, und es ist schwierig, genauso schlagfertig in einem Joint Venture zu sein wie im eigenen Unternehmen. Man befindet sich stets in Diskussionen und Verhandlungen.«

Allerdings gab Stringer auch zu bedenken, dass es schwierig sei, einen Partner aus einem Joint Venture herauszukaufen. Dass man sich bei Sony aber keinesfalls scheut, dies zu tun, hatte man erste kürzlich gezeigt, als man ankündigte, den Bertelsmann-Anteil am Musikkonzern Sony BMG übernehmen zu wollen.

Man müsse wieder mit Ericsson zusammenarbeiten wie vor zwei Jahren, fordert Stringer, »oder das Joint Venture muss eine eigene Lösung finden.« (Daniel Dubsky)