Virenbefall auf der ISS

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Wie die NASA jetzt bestätigte, hatte man im Juli mit Malware auf der Internationalen Raumstation ISS zu kämpfen. Und es war nicht das erste Mal.

Einem Bericht von Wired zufolge wurden im Juli einige Notebooks auf der Raumstation ISS mit einem Virus infiziert, der Passwörter ausspionierte. Laut NASA handelte es sich um weniger wichtige Systeme, die für Mails und Ernährungsexperimente genutzt wurden. Da die Raumstation aber keine direkte Internet-Verbindung besitzt, muss der Schädling wohl auf einem Notebook an Bord gelangt sein. Wie genau, versucht man nun herauszubekommen, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.

Welcher Virus es ins All schaffte, teilte die NASA nicht mit. SpaceRef.com zufolge soll es sich aber um W32.Gammima.AG handeln, der im vergangenen August erstmals auftauchte.

Dabei handelte es sich aber nicht um die erste Malware auf der ISS. »Es ist nicht das erste Mal, dass wir einen Wurm oder Virus haben«, erklärte NASA-Sprecherin Kelly Humphries laut Wired. (Daniel Dubsky)