Netbooks auf der IFA
Konkurrenz für den Eee PC

MobileNotebook

Auf der IFA gibt es zahlreiche Notebooks im Stile des Eee PCs zu sehen, auch wenn mit Asus das Unternehmen, das diesen Trend gesetzt hat, nicht auf der Messe ist. Dafür springen Fujitsu Siemens, Acer, MSI und andere in die Bresche.

Erstes Netbook von Fujitsu Siemens

Fujitsu Siemens wird sein erstes Netbook auf der IFA vorstellen. Bislang war vom Hersteller, der jahrelang den deutschen PC-Markt anführte, kein solches Gerät zu haben. Im Vorfeld hält man sich nun aber mit Details zum Amilo Mini genannten Kleinstrechner sehr zurück – die genauen Spezifikationen will man schließlich erst auf der Messe enthüllen. Lediglich dass das Gerät von einem Atom-Prozessor N270 angetrieben wird, der mit 1,6 GHz getaktet ist, war bislang zu erfahren.

Das Amilo Mini misst 23 x 17,5 Zentimeter; wie groß das Display ist, ist aber noch unbekannt. Fujitsu Siemens will mit dem Gerät ganz gezielt auch Frauen ansprechen, weshalb fünf auswechselbare Cover in verschiedenen Farben bereitstehen sollen sowie ein durchsichtiges Cover, in das sich Fotos einschieben lassen.

Das Amilo Mini wird voraussichtlich im Herbst für rund 400 Euro in den Handel kommen. Beim Betriebssystem setzt man auf Windows XP Home Edition.

Fujitsu Siemens auf der IFA: Halle 13/Stand 101

Ein interessantes Netbook zeigt auch Emtec mit dem Gdium, das man bereits vor einigen Wochen vorstellte, das aber noch nicht zu haben ist. Das Besondere am Mini-Rechner: er kommt ohne Festplatte und ohne Solid State Drive aus. Emtec setzt komplett auf externe Speicher. Ob dieses Konzept wirklich überzeugen kann, werden wir auf der IFA vor Ort begutachten. Der Hersteller preist es zumindest als großen Vorteil, da jeder Nutzer einen eigenen USB-Stick mit seinen Daten und seinen Anwendungen besitzt.

Emtec Gdium Mini-Notebook

Emtec will um die neue Marke Gdium eine ganze Produktpalette stricken. So sollen die Nutzer nicht nur unterschiedliche USB-Sticks für das Gerät kaufen können, sondern auch Bluetooth-Dongels, DVB-T-Tuner, Lautsprecher, Mäuse und Hubs. Und natürlich soll es auch weitere Netbooks geben – ein Modell mit 8,9-Zoll-Display hat man bereits in der Pipeline. Zunächst gibt es aber erste einmal das 10-Zoll-Modell. Es soll im September für 399 Euro auf den Markt kommen. Es wiegt etwa 1,1 Kilogramm und setzt auf Open-Source-Software: als Betriebssystem kommt Madriva Linux zum Einsatz.

Emtec auf der IFA: Halle 15.1/Stand 102

Weitere Netbooks gibt es beim deutschen Hersteller Fukato zu sehen, der bereits mehrere Geräte am Start hat, etwa das Datacask Jupiter 0817a, aber auf der IFA mit dem Datacask Jupiter 1014a auch ein neues Modell vorstellen will. Dieses besitzt ein 10,2-Zoll-Display, das 1024 x 600 Pixel auflöst. Angetrieben wird es von einem Atom N270 und 1 GByte RAM. Dazu kommen eine Festplatte mit 160 GByte, WLAN, DVB-T-Tuner, Webcam und Speicherkartenleser. Interessant ist, dass Fukato das Netbook nicht nur mit knoppix-basiertem Linux ausliefern will, sondern auf Wunsch auch mit Windows XP und sogar Windows Vista bestückt.

Das Datacask Jupiter 1014a soll mit Linux ab Ende September für 369 Euro zu haben sein. Mit Windows XP ist es ein paar Wochen später für 399 Euro verfügbar.

Fukato auf der IFA: Halle 9/Stand 101

Am Stand von MSI gibt es das MSI Wind zu sehen. Das Netbook ist erst seit kurzem im Handel, war aber als Medion Akoya Mini schon Anfang Juli bei Aldi zu haben. Da Medion auch auf der IFA vertreten ist, lässt sich das Gerät wohl auch in der Medion-Ausführung begutachten.

MSI Wind

Die technischen Details des nicht ganz 1 Kilogramm wiegenden Gerätes: Atom-Prozessor mit 1,6 GHz, 1 GByte DDR2-RAM und Festplatte mit 80 GByte. Das Display misst 10,2 Zoll und als Betriebssystem ist Windows XP an Bord.

Zudem zeigt Acer natürlich sein Aspire One, das wahlweise mit Festplatte oder Solid State Drive bestückt ist. Beim Prozessor setzt man wie die Konkurrenz auf einen Atom N270.

Acer auf der IFA: Halle 12/Stand 103
Medion auf der IFA: Halle 10.2/Stand 101
MSI auf der IFA: Halle 12/Stand 111