Gartner meldet einen gesunden Servermarkt

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Dell und IBM machen mit neuen Angeboten Boden gut, Sun Microsystems hat Schwierigkeiten und HP eilt fröhlich voraus, berichten die Marktforscher.

Gartners Statusbericht für das ausgewertete vorige Geschäftsquartal berichtet von einem 12,2-Prozent-Zuwachs im Weltmarkt auf 2,3 Millionen ausgelieferte Server. Am meisten Geld machte nach wie vor IBM, dank der hochpreisigen p-Unix- und z-Mainframe-Systeme. Das brachte 31,3 Prozent Marktanteil bei 13,2 Prozent aller ausgelieferten Server. HP dagegen verdient nicht soviel pro Einheit, konnte aber 30,2 Prozent aller Systeme stellen – ein Plus von 8,7 Prozent.

Dell legte bei den Stückzahlen sogar auf 24,2 Prozent zu und verdiente mit den Servern 15 Prozent mehr als im Vorjahr. “Allerdings sind die Texaner noch stark vom US-Markt abhängig, während HP und IBM deutlich globaler aufgestellt sind”, gab Gartner-Analyst Jeffrey Hewitt zu bedenken. (Ralf Müller)