IFA: Philips zeigt Stereoanlage mit Festplatte und WLAN

Netzwerke

Das neueste Modell der Streamium-Reihe rippt CDs im MP3-Format und speichert sie auf einer 160 GByte großen Festplatte. Auf den PC gelangen die Dateien später bei Bedarf via WLAN.

Die Stereoanlage von einst hat mit aktuellen Modellen eigentlich nur noch die Musikwiedergabe von CD gemeinsam. Geräte wie das Streamium MCI500H, das Philips auf der IFA zeigt, integrieren sich ins Heimnetzwerk und übernehmen sogar Arbeiten des PCs. So muss man zum Rippen von Audio-CDs nicht mehr den Rechner bemühen, sondern kann das die Stereoanlage erledigen lassen.  Die konvertiert die Songs ins MP3-Format und speichert sie dank Gracenote-Anbindung ordentlich benannt und mit ID3-Tags versehen auf der 160 GByte großen Festplatte. Von dort können die Dateien dann via LAN und WLAN zum Rechner übertragen werden – oder dank USB-Schnittstelle gleich direkt auf den MP3-Player.

Philips Streamium MCI500H

Der Datenaustausch mit dem PC soll via Drag-and-Drop höchst bequem zu erledigen sein, verspricht Philips. Wer will kann die Musiksammlung auch drahtlos an bis zu fünf WiFi-Stationen übertragen. Und gibt das eigene Archiv doch mal nichts her, lassen sich immer noch Webradio-Streams abspielen.

Das Philips Streamium MCI500H soll noch im August auf den Markt kommen und 599 Euro kosten. (Daniel Dubsky)