Electronic Arts: Wir verfolgen keine P2P-Nutzer

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Die Stimmung wendet sich: Spieleindustrie lernt aus den Fehlern der Musikfirmen.

EA Sports Chef Peter Moore erklärte auf der aktuellen Games Convention, er würde die juristische Verfolgung von Tauschbörsennutzern nicht gutheissen: “Es hat für die Musikindustrie nicht funktioniert”, so der Topmanager des weltgrößten Vertriebs für interaktive Unterhaltungsprodukte wörtlich gegenüber GamesIndustry. Er bezog sich damit auf Meldungen aus Grossbritannien, wo fünf Spielefirmen 25.000 Filesharer wegen Weitergaben von Spielesoftware verklagen wollen.

Moore betonte, dass Entwickler und Vermarkter bezahlt werden müssten. Aber die Herausforderung sei, nicht einfach die eigenen Kunden vor Gericht zu zerren und damit zu entfremden, sondern bessere Lösungen zu finden: “Ich persönlich denke, wir sollten nicht in die selbe Falle tappen wie die Musikbranche”.

Er versicherte weiterhin, Electronic Arts hege keine Pläne, die eigenen Käufer rechtlich zu bedrohen. [Fritz Effenberger]

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