Katastrophenschutzbehörde gehackt

PolitikSicherheitSicherheitsmanagement

Die Telefonanlage der kompromittierten Sicherheitswächter versendete Voicemails im Wert von 12.000 US-Dollar – nach Afghanistan, Saudi Arabien, Indien und Yemen.

Die interne Telefonanlage der Heimatschutzbehörde US Homeland Security Department fiel einem 15 Jahre alten Trick zum Opfer. Unbekannten gelang es am Wochenende, die Voicemail der angeschlossenen Katastrophenschutzbehörde Federal Emergency Management Agency für eigene Zwecke zu nutzen.

Besonders peinlich ist für den zivilen Arm des US-Supergeheimdienstes, dass die Anrufe in den Nahen Osten und nach Südasien gingen. Die kompromittierte Telefonanlage stammt aus dem kommerziellen Bereich; schon 2003 warnte die jetzt betroffene Behörde vor genau dieser Sicherheitslücke. Entdeckt wurde der Telefon-Hack vom Netzbetreiber Sprint, der daraufhin sämtliche Ferngespräche aus dem National Emergency Training Center der FEMA in Emmitsburg stoppte. Über die Täter ist nichts bekannt.

 

 

Meine Meinung: Ein gutes Beispiel dafür, wie Behörden, die eigentlich für Datenschutz zuständig wären, elementare Security-Maßnahmen missachten und damit die Sicherheit der Bürger aufs Spiel setzen. [Fritz Effenberger]

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen