Handystudie: Nokia nicht mehr cool

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Die Finnen verlieren laut Marktforschung bei der Jugend ihren Status als cooler Imageträger. In die Lücke stoßen andere vor.

Bei den Kunden, die jünger als 30 Jahre sind, habe Nokia seine Stellung als Kultmarke mittlerweile an Sony Ericsson abtreten müssen. Das behaupten die Marktforscher von T-Factory in ihrer Handymarkt Timescout Jugendstudie. Das schwedisch-japanische Joint-Venture überzeuge die Jugend bei Nützlichkeit und Handhabung der Modelle und erreiche bessere Sympathiewerte für ihre Marke.

Singulärer Auslöser für den Imageverlust sei laut Marktforschern die Schließung des Nokia-Werks in Bochum gewesen. Hinzu komme, dass “Sony Ericsson sich in jüngster Zeit marketingmäßig besser hervorgetan habe. Da half das clevere Jugendkultur-Sponsoring”, erläutert T-Factory-Sprecher Philipp Ikrath. Lohn der Mühe: Die Handynutzerzahlen erhöhten sich bei Sony Ericsson in nur zwei Jahren um 15 Prozent, während Nokia in der gleichen Zielgruppe um die 5 Prozent verlor. Nun spielen beide Hersteller in der gleichen Liga, während die Mitbewerber wie LG, Motorola und Samsung mit reichlich Abstand die Verfolgergruppe bilden. Das gleiche Bild wie bei den Nutzerzahlen fand T-Factory auch bei der Markensympathie vor. (Ralf Müller)

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