3G-iPhone: Jetzt kommt auch noch eine Klage

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So kennt und schätzt man das amerikanische Rechtssystem: Für die Schwierigkeiten bei der 3G-Telefonie  bekommt Apple jetzt eine Klage an den Hals – unter anderem wegen “ungerechtfertigter Bereicherung”.

Die iPhone-Werbung nach dem Motto “doppelt so schnell, halb so teuer” habe Leichtgläubige zum Kauf des Wunder-Handys verleitet, die nun feststellen müssten, dass es mit dem Telefonieren bei weitem nicht so gut klappt wie versprochen.

Deshalb so Apple nun die, wie die Anklage findet – “defekten” Geräte reparieren oder austauschen und selbstverständlich für nicht weiter definierte “Schäden” sowie Anwaltskosten aufkommen.

An und für sich könnte man die in Nord-Alabama eingereichte Klage als eine der üblichen US-Justizpossen ablegen, wenn sich nicht dazu geeignet wäre, Apples Geheimhaltungsstrategie rund um die iPhone-Panne zu durchkreuzen: Wenn der Hersteller sich nicht außergerichtlich einigen will, muss er wohl die Karten aufdecken, wo die Schwachstellen wirklich liegen. [gk]

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